Rote Milben sind blutsaugende Parasiten, die Hühner schwächen und sich rasch ausbreiten
Wie kann ich einen Befall durch Rote Spinnmilben verhindern und bekämpfen?
Rote Milben verstecken sich tagsüber. Sie leben in Rissen, Spalten und Fugen von Holzställen. Nachts krabbeln sie auf die schlafenden Hühner, um sich von deren Blut zu ernähren.
Anzeichen für einen Befall:
- Blasse Kämme und Kehllappen (aufgrund von Blutverlust)
- Hühner wollen abends nicht in den Stall gehen
- Verminderte Eierproduktion
- Vögel, die gestresst oder unruhig wirken
- Winzige rote, graue oder schwarze Punkte in Rissen im Hühnerstall
Überprüfen Sie die Käfige regelmäßig. Wischen Sie mit einem weißen Papiertuch über die Sitzstangen und in den Fugen. Rote oder graue Flecken deuten auf Milben hin. Überprüfen Sie die Käfige nachts mit einer Taschenlampe, um die Milben beim Fressen zu entdecken.
Behandlungsmöglichkeiten:
Pulver gegen Rote Vogelmilben: Bestäuben Sie alle Oberflächen im Stall, Ritzen, Sitzstangen und Nistkästen. Achten Sie besonders auf Fugen, an denen Holz auf Holz trifft. Wiederholen Sie die Behandlung bei aktivem Befall wöchentlich.
Rauchbomben: Bei starkem Befall erreicht die Begasung auch versteckte Milben, die das Pulver nicht erreicht. Entfernen Sie zunächst die Hühner. Lüften Sie gründlich, bevor Sie die Tiere wieder hereinlassen.
Desinfektionspulver für den Boden: Auf dem Boden des Stalls und unter der Einstreu ausstreuen, um eine trockenere Umgebung zu schaffen, die für Milben und deren Eier weniger geeignet ist.
Vorbeugen ist besser als heilen. Behandeln Sie die Pflanzen während der warmen Jahreszeit (April bis Oktober), wenn die Milben am aktivsten sind, monatlich. Im Winter können die Behandlungen seltener erfolgen, sollten aber nicht ganz ausgelassen werden.
Warum Holzställe Probleme bereiten: All diese Fugen und Ritzen bieten ideale Verstecke. Kunststoffställe lassen sich leichter milbenfrei halten, aber auch Holzställe lassen sich mit sorgfältiger Pflege in Schach halten.
Handeln Sie schnell, wenn Sie Anzeichen bemerken. Milbenpopulationen vermehren sich rasend schnell. Was als kleines Problem beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Wochen zu einem massiven Befall.